Ina Menzer im Exklusivinterview

Zu den bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Boxerinnen gehörte Ina Menzer. Die ebenso zierliche wie sympathische Menzer hat ihre Karriere beendet und steht nicht mehr ganz so im Licht der Öffentlichkeit, wie zu ihrer aktiven Zeit als Boxerin. Sie war zu einem kleinen Interview bereit und hat Alexandra Kostenko ein paar Fragen beantwortet:

Beschreiben Sie bitte drei Ihrer größten Erfolge oder Leistungen.

Das ist mit Sicherheit einmal meine Karriere als Profiboxerin, mein Studium, das ich nach meiner sportlichen Laufbahn abgeschlossen habe und ich kann mich glücklich schätzen, eine Handvoll Freunde zu haben, auf die ich mich zu 100% verlassen kann.

Ina Menzer

Haben Sie Momente, in denen Sie den Glauben an sich oder die eigenen Fähigkeiten verlieren?

Da geht es mir wie vielen anderen auch. In solchen Momenten gilt es Ruhe zu bewahren, die Situation später zu analysieren, woran man evtl. gescheitert ist oder was einem die Sache schwer gemacht hat. Sich trotz dessen nicht von seinem Weg abbringen lassen. Aus Fehlern lernt man.

Beschreiben Sie doch bitte mal Ihren jetzigen Arbeitsalltag.

Ich bin selbstständig und arbeite mit Sportlern. Ich kann mir meine Zeit selber einplanen und bin deswegen sehr flexibel. Ich reise viel und habe viel mit Menschen zu tun.

In wieweit haben Sie sich nach Ihrer Boxkarriere verändert?

Ich glaube nicht, dass ich mich großartig verändert habe. Ich bin fauler geworden, was Sport angeht. Aber ansonsten bin ich die Alte, finde ich zumindest.

Wie würden Sie Ihre Einstellung zu verschiedenen Lebensbereichen beschreiben, z.B. zur Arbeit, Kollegen, Angestellten und der Familie?

Disziplin, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Loyalität, Dankbar sein

In jedem Bereich gibt es einen Wendepunkt. Welche waren Ihre?

Mein schlimmster Moment im Berufsleben war meine einzige Niederlage.

Was macht Ihnen das Leben schwer bzw. was macht es angenehm?

Was mich stört sind die ständig schlechten Nachrichten in den Medien. Ansonsten können wir uns in Europa nicht großartig beschweren.

Wovon träumen Sie? 

Das bleibt mein Geheimnis.

 

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